|
WaspBane ist eine hochwirksame Wespenfalle, die bei wahllosem Einsatz die Wespenpopulationen großer Gebiete komplett vernichtet. Sie darf ausschließlich im Hoch- und Spätsommer zum Einsatz kommen. So tötet WaspBane lediglich die Wespen, die auf ihrer Suche nach zuckerhaltiger Nahrung zu einer echten Plage werden. Im Frühling und Frühsommer jagen Wespen andere Insekten und spielen von daher eine wichtige Rolle bei der Bekämpfung von Schädlingen. Werden Wespen im Frühjahr ausgerottet, kann das regional zu einer ungehinderten Vermehrung von Schadinsekten führen. Im Hoch- und Spätsommer stellen die Wespen ihre Jagd nach Insekten ein (siehe Der Lebenszyklus der Wespe) und suchen stattdessen nach süßer Nahrung. In dieser Zeit sinkt die Zahl der Wespen in einem Nest, und die Tiere tragen nicht mehr zur Bekämpfung von Schädlingen bei. Dies ist die letzte Phase im Leben einer Wespe, die eingeht, sobald ihre Nahrung im Spätherbst knapp wird. Der Einsatz der WaspBane Wespenfalle ist nicht nur auf Wespen beschränkt, sondern auch auf die letzte Phase im Lebenszyklus der Wespe. So können zukünftige Wespenvölker ungestört gedeihen, deren Ernährung den nützlichen Einsatz der Wespe bei der Bekämpfung von Schädlingen auslöst. WaspBane ist speziell für Wespen konstruiert, zieht jedoch auch Fliegen und gelegentlich Apfelwickler an. Beeinflussung durch WaspBane von anderen Insekten oder Tieren wurden im Rahmen von Feldstudien nicht gefunden. Für Honigbienen bedeutet WaspBane kein Risiko, sodass die Falle nützlich zum Schutz von Bienenstöcken eingesetzt werden kann. WaspBane enthält weder Pestizide noch sonstige schädliche Chemikalien (ausgenommen Stoffe, die später bei der Verwesung der Wespen entstehen können). Insofern geht von der Falle kein Toxizitätsrisiko für andere Insekten- oder Tierarten aus, das besonders mit dem Einsatz pulverförmiger Pestizide verbunden ist. Die WaspBane Wespenfalle dient nicht der biologischen Schädlingsbekämpfung. Der Einsatz biologischer Schädlingsbekämpfungsmittel wie etwa Wespenparasiten geschieht unkontrolliert und wahllos und kann zu langfristigen Umweltschäden führen, wenn ganze Wespenvölker ausgerottet werden. WaspBane enthält keine Sexualpheromone der Wespe und lockt von daher keine paarungsbereiten Wespen an, was für den Schutz zukünftiger Wespengenerationen wichtig ist. Der WaspBane Lockstoffbehälter kann mit dem Hausmüll entsorgt werden. Aus Sicherheitsgründen besteht er gegenwärtig nicht aus biologisch abbaubarem Kunststoff. Solange die Haltbarkeit biologisch abbaubarer Materialien unter dem Einfluss extremer Temperaturen und dem Gemisch aus Lockstoff und verwesenden Wespen nicht beurteilt werden kann, wird die WaspBane Wespenfalle aus K-Resin, PVC und Polypropylen hergestellt. |
|
![]() |
||